Lebe dein Projekt: Teams und Partnerschaften

von | 3. Jun 2018 | EPU - Arbeit neu denken, Mein Klein und Fein, Projekte & Kooperationen

„Darum prüfe, wer sich ewig binde. Ob sich das Herz zum Herzen findet. Der Wahn ist kurz, die Reu´ ist lang“

(Friedrich Schiller)

Drum prüfe, wer sich ewig binde

Du hast eine Idee für ein Projekt? Dir fehlen jetzt aber Ressourcen oder Kompetenzen, um das Projekt umzusetzen? Es gibt viele Möglichkeiten, diese „Gaps“ zu schließen: Von Praktikanten, Werkverträgen, geringfügig Angestellten bis zu Vollzeitkräften. Oder Partnerschaften und Kooperationen mit andren Unternehmen. Was ist die beste Entscheidung für dich? Egal, welche Entscheidung du triffst, so ist die Wahl des neuen Mitarbeiters oder des Kooperationspartners von entscheidender Bedeutung. Denn für eine gute, befruchtende Zusammenarbeit, sind nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch viele soziale Aspekte von Bedeutung. Zusammengefasst gebe ich Euch dazu den Rat. Die Chemie muss stimmen. Wenn es schon zu Beginn Differenzen gibt, dann wird diese im Laufe der Zusammenarbeit oft nicht besser. Aber wie kann man herausfinden, ob der Mitarbeiter zu einem passt? Bei Mitarbeitern ist das relativ einfach. Praktika zum Kennenlernen haben sich als sehr zielführend erwiesen. Bei Kooperationspartner eigenen sich zu Beginn kurze und kleine Projekte dazu, herauszufinden, ob es passt.

Ob sich das Herz zum Herzen findet

Nur was man liebt, macht man auch wirklich gut und hat Spaß dabei. Und es müssen geeignete Rahmenbedingen vorhanden sein, dass der positive Drive auch erhalten bleibt. In Teams aber auch in Kooperationen mit externen Partnern.

Zusammenarbeit im Team

Viele von Euch haben schon in Unternehmen in Teams gearbeitet. Halbtags, Vollzeit, mit einer geringfügigen Anstellung oder als Praktikant. Wahrscheinlich oft in hierarchisch strukturierten Teams. Einige wenige vielleicht schon in Teams, die agiles Projektmanagement oder andere selbstorganisierte Konzepte praktizieren. Egal, in welcher Art von Teams ihr schon zusammengearbeitet habt, allen ist eines gemeinsam. Sie haben ein gemeinsames Ziel und arbeiten zusammen, um dieses Ziel termingerecht zu erreichen. Und das möglichst effizient. Bitte sehr. Blicke ich auf meine langjährige Erfahrung in der Teamarbeit zurück, waren folgende Rahmenbedingungen wichtig:

  • Sicherheit: Sicherheit in Bezug des Erhalts des Arbeitsplatzes. Sicherheit im Team in Bezug auf wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Meine Meinung ernst genommen und respektiert wird.
  • Klare Strukturen und Entscheidungswege: Besonders wichtig sind hier Rahmenbedingungen, die klare Zuständigkeiten, Aufgaben, Kompetenzen usw. regeln.
  • Sinn: Hier ist nicht nur ein Arbeitsbereich wichtig, der für den Mitarbeiter sinnstiftend ist, sondern auch der soziale Aspekte wichtig. Macht es Sinn genau mit diesen Menschen zusammen zu arbeiten? Können sie mich fördern, bereichern, inspirieren? Kann ich mich auf sie verlassen?
  • Spaß an der Arbeit und Spaß im Team: Was wir gerne machen, tun wir auch gut und mit Begeisterung. Das setzt voraus, dass ich als Mensch meine Bedürfnisse artikulieren und umsetzen darf. Dass der Gestaltungsfreiraum an meine Bedürfnisse angepasst wird. Für die einen sind klare Vorschriften wichtig, während für die anderen Selbstorganisation hoch im Kurs stehen.

Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

In vielen Projekten wird es aber notwendig sein, mit externen Partnern zusammenzuarbeiten. Und die muss ich erst finden. Und dann muss der Kooperationspartner auch noch zu mir passen. Die Voraussetzungen dazu sind aus meiner Erfahrung so ähnlich wie in einer Partnerschaft oder Ehe.

  •  Partnersuche: Hilfreich sind hier auf jeden Fall gute und stabile Netzwerke. Oder Gruppen in den sozialen Netzwerken. Hat man diese nicht, so helfen Plattformen weiter. Im Rahmen von Mut.Macht.Sinn soll so eine Dating-Plattform aufgebaut werden, um geeignete berufliche Partner zu finden.
  • Win-Win-Situation: Jeder in der Partnerschaft sollte das Gefühl haben, nicht ausgenutzt zu werden. Noch schlimmer, übers Ohr gehaut zu werden. Am Schlimmsten, erpresst zu werden. Der Supergau: Die Partnerschaft endet in einem Gerichtsstreit.
  • Vertrauen, Toleranz und gemeinsame Interessen
  • Projektmanagement: Ein gut ausgearbeiteter Projektplan, Terminplan, Kommunikationsplan, Meilensteinen, smarte Zielen und genau beschriebenen Ergebnissen, die abgeliefert werden sollen.
  • Projekttreffen: Am Telefon, im Skype oder Face to Face. Regelmäßige Projekttreffen sind wichtig. Und bitte vergesst dabei nicht auch die sozialen Komponenten nicht. Ein gemeinsames Abendessen. Eine gemeinsame sportliche oder kulturelle Aktivität. Das hilft dabei, Vertrauen aufzubauen, gemeinsame Interessen zu finden und in gemütlicher Atmosphäre die eine oder andere Unstimmigkeit auszureden.

 

Der Wahn ist kurz, die Reu´ ist lang

Damit es nicht zum Supergau kommt, empfiehlt es sich, gute Verträge auszuarbeiten. Am Anfang, wo es noch wenige Probleme gibt, will sich niemand die Mühe machen. Aber gute Verträge helfen.

 

Verträge

Egal, ob es um die Zusammenarbeit in Teams geht oder in der Zusammenarbeit mit externen Partner, Verträge helfen dabei, wichtige Dinge zu konkretisieren und festzuhalten.

 

Musterverträge, an die ihr Euch anhalten könnten, sind im Internet zu finden:

Ideen zu Arbeitsverträgen

Ideen zu Konsortialverträgen

Ideen zu Kooperationsverträgen

 

Anbei noch für Euch ein paar Links, wo man Förderungen für Mitarbeitern bekommen kann.

Förderungen für weibliche Studentinnen:

FEMTech Praktikum

Hallo Ihr mutigen Frauen, ich bin Gabi, eine begeisterte Bloggerin und Grenzgängerin zwischen Beruf, Familie und Freizeit. Mich faszinieren mutige Frauen und ihre Lebensgeschichten und ich freue mich auf gemeinsame spannende Projekte mit Euch!

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